Der Thinktank für
Ernährung, Landwirtschaft und Forst

Agora Agrar

Über uns

Ernährung, Land- und Forstwirtschaft sind von großer Bedeutung für die Klimaneutralität, den Erhalt der biologischen Vielfalt und andere zentrale Nachhaltigkeitsziele auf nationaler und internationaler Ebene. Das erforderliche Wissen darüber, wie diese Ziele erreicht werden können, ist weitgehend vorhanden. Dennoch ist die aktuelle Agrar-, Forst-, und Ernährungspolitik in Deutschland und der EU viel zu wenig daran ausgerichtet. Das möchten wir ändern.

Mit dem unabhängigen Thinktank Agora Agrar bearbeiten wir an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Privatwirtschaft die zentralen Handlungsfelder der Transformation. Wir möchten mit unserer Arbeit dazu beitragen, dass die demokratisch ausgehandelten Nachhaltigkeitsziele erreicht werden und zukünftige gesellschaftliche Aushandlungsprozesse für die Transformation unterstützen.

Was wir tun

Wir erstellen wissensbasierte Analysen, organisieren Dialoge und entwickeln politisch umsetzbare Lösungswege für ein breites Themenspektrum vom Umbau der Nutztierhaltung über die Wiedervernässung von Mooren, einen nachhaltigen Ackerbau und die Landnutzung in der Bioökonomie bis hin zu einer nachhaltigen Ernährung.

Eine wichtige Grundlage der Arbeit von Agora Agrar ist die integrierte Betrachtung der zentralen Nachhaltigkeitsdimensionen. Dies sowie die Zusammenarbeit mit Agora Energiewende, Agora Verkehrswende und Agora Industrie ermöglichen die umfassende Berücksichtigung von Synergien und Zielkonflikten im Rahmen der zukünftigen Landnutzung. Unser Fokus liegt auf der Politik in Deutschland; wir bearbeiten aber auch zentrale Prozesse auf EU-Ebene und berücksichtigen die internationalen Auswirkungen des politischen Handelns.

Da die Transformation eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, richten wir uns mit unseren Analysen und Empfehlungen an politische Entscheidungsträger:innen, Interessensvertretungen aus Wirtschaft, Berufsstand und Zivilgesellschaft sowie Journalistinnen und Journalisten. Wir sehen in den notwendigen Veränderungsprozessen eine Chance – nicht nur für die Gesellschaft – sondern auch für die beteiligten Sektoren. Diese Veränderungsprozesse erfordern eine demokratische und wissensbasierte Gestaltung. Dazu trägt die Agora Agrar bei.

Wer wir sind

Christine Chemnitz und Harald Grethe leiten die Arbeit der Agora Agrar als Doppelspitze und bauen ein Team auf, das gemeinsam an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik interdisziplinär, in flachen Hierarchien und kreativ miteinander arbeitet.

Dr. Christine Chemnitz
Dr. Christine Chemnitz

Direktorin

Umbau der Nutztierhaltung
Prof. Dr. Harald Grethe

Direktor

Im Rat der Agora Agrar kommen zentrale Akteure der agrar-, forst- und ernährungspolitischen Debatte zusammen. Er wird bis Sommer 2022 aufgebaut und etwa 20 Personen aus Politik, Verbänden, Wirtschaft, Wissenschaft, und Zivilgesellschaft umfassen.

Der Rat ist ein Ort des offenen, vertrauensvollen Austausches zu den unterschiedlichen Perspektiven auf die Herausforderungen der Nachhaltigkeitstransformation in Ernährung, Land- und Fortwirtschaft und zu der Arbeit der Agora Agrar.

Zusätzlich zu dem Rat der Agora Agrar, werden wir einen Wissenschaftlichen Beirat aufbauen, der etwa 20 Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen umfassen wird. Der Wissenschaftliche Beirat berät Agora Agrar in Bezug auf komplexe Fragestellungen, die nur inter- und transdisziplinär bearbeitet werden können.

Agora Agrar ist gemeinnützig und wird durch private Stiftungen und Organisationen gefördert. Die Organisation agiert unabhängig von wirtschaftlichen und parteipolitischen Interessen.

PDF-Download | Finanzielle Unterstützung Agora Agrar 2022 2023

Robert Bosch Stiftung
Robert Bosch Stiftung

Porticus
Porticus


Umweltstiftung Michael Otto
Umweltstiftung Michael Otto


European Climate Foundation
European Climate Foundation

Agora Agrar ist Teil der Agora Thinktanks, zu denen auch Agora Energiewende, Agora Industrie und Agora Verkehrswende gehören. Die Agoren vereint das Streben nach einer klimaneutralen Zukunft in Deutschland, Europa und weltweit. Sie arbeiten wissenschaftsbasiert und interdisziplinär und entwickeln fundierte und politisch umsetzbare Wege für die großen Transformationssektoren. Die Agoren teilen Wissen mit Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft und streben einen produktiven Austausch von Ideen an.

Agora Agrar, Agora Energiewende und Agora Industrie sind Teil der gemeinnützigen SEFEP gGmbH, die sich durch Zuwendungen von Stiftungen und öffentlichen Einrichtungen finanziert. Die Organisation ist weder unternehmerischen noch politischen Interessen verpflichtet.

Wofür wir uns
einsetzen

Nachhaltige gesunde Ernährung
Nachhaltige und gesunde Ernährung

Umbau der Nutztierhaltung
Umbau der Nutztierhaltung


Wiedervernässung von Mooren
Wiedervernässung von Mooren

Nachhaltiger Ackerbau
Nachhaltiger Ackerbau


Landnutzung in der Bioökonomie
Landnutzung in der Bioökonomie

Wald als Teil der Nachhaltigkeitstransformation
Wald als Teil der Nachhaltigkeitstransformation

Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP)
Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP)

News

Berlin, 17. Mai 2022. Mit dem heutigen Start von Agora Agrar beginnt der unabhängige Thinktank seine Arbeit zu nachhaltiger Ernährung, Land- und Forstwirtschaft in Deutschland und der EU. Die Bereiche sind von zentraler Bedeutung für den Klimaschutz, den Erhalt der biologischen Vielfalt und die Erreichung weiterer Nachhaltigkeitsziele auf nationaler und internationaler Ebene. Die neue Organisation deckt damit neben Agora Energiewende, Agora Verkehrswende und Agora Industrie einen weiteren Sektor ab, der für die Erreichung der Klimaneutralität entscheidend ist: Das Ernährungssystem ist insgesamt für etwa ein Viertel der Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich. Zudem sind Land- und Forstwirtschaft aufgrund ihres Anteils von etwa 80 Prozent an der deutschen Landfläche von besonderer Bedeutung für die Biodiversität.

Agora Agrar hat sich zum Ziel gesetzt, wissensbasierte und umsetzbare Politikvorschläge für eine nachhaltige Ernährung, Land- und Forstwirtschaft zu entwickeln. Durch fundierte Analysen und die Organisation von Dialogen wird die Organisation politische Aushandlungsprozesse zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen unterstützen. Der Fokus der Arbeit liegt unter anderem auf dem Umbau der Nutztierhaltung, Nachhaltigkeit im Ackerbau und einer zukunftsfähigen Landnutzung, der Wiedervernässung von Mooren, einer nachhaltigen Waldnutzung sowie einer gesünderen und nachhaltigeren Ernährung.

Der Thinktank wird gemeinsam von den Agrar-Expert:innen Christine Chemnitz und Harald Grethe geleitet. „Die Ernährungs-, Agrar-, und Forstpolitik müssen sich viel stärker an zentralen Nachhaltigkeitszielen orientieren“, sagt Harald Grethe, Direktor Agora Agrar. „Die wichtigsten Stellschrauben sind bekannt und erfordern dringend politisches Handeln. Wir wollen mit unserer Arbeit dazu beitragen, dass die Politik die Transformation wissensbasiert und auf der Grundlage fundierter Analysen langfristig und transparent gestaltet.“

„Zur Lösung der Klima- und Biodiversitätskrise beizutragen, birgt große Chancen für die beteiligten Sektoren und für die Gesellschaft insgesamt – auch in politisch unsicheren Zeiten“, sagt Christine Chemnitz, Direktorin Agora Agrar. „Deshalb wollen wir mit unseren Strategien und Politikempfehlungen dazu beitragen, dass Produktionsressourcen wie Boden und Wasser erhalten, neue Einkommensquellen erschlossen werden sowie die gesellschaftliche Wertschätzung von Land- und Fortwirtschaft steigt.“

Eine wichtige Grundlage der Arbeit von Agora Agrar ist die integrierte Betrachtung der zentralen Nachhaltigkeitsdimensionen. Hierdurch sowie durch die Zusammenarbeit mit Agora Energiewende, Agora Industrie und Agora Verkehrswende wird ein ganzheitlicher Blick auf Synergien und Zielkonflikte im Rahmen der zukünftigen Landnutzung ermöglicht. „Wir freuen uns sehr, dass die Agora-Thinktanks mit dem Start von Agora Agrar nun einen weiteren essenziellen Bereich bei der Transformation zur Klimaneutralität abdecken“, sagt Markus Steigenberger, Geschäftsführer von Agora Energiewende.

Chemnitz und Grethe leiten Agora Agrar und bauen ein vorerst 14-köpfiges, interdisziplinäres Team auf. Beide haben langjährige Erfahrung in den Bereichen Agrar- und Ernährungspolitik. Christine Chemnitz war zuvor über 15 Jahre Leiterin des Referats internationale Agrarpolitik der Heinrich-Böll-Stiftung. Harald Grethe leitet das Fachgebiet Internationaler Agrarhandel und Entwicklung an der Humboldt-Universität und war von 2012 bis 2020 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz beim BMEL (WBAE).

Agora Agrar arbeitet parteipolitisch unabhängig und wird durch die Förderung privater Stiftungen getragen. Dazu gehören die Robert Bosch Stiftung, Porticus, die European Climate Foundation und die Umweltstiftung Michael Otto. Auch die Stiftung Mercator zählt zu den Unterstützern des Thinktanks.




Über Agora Agrar

Agora Agrar erarbeitet wissenschaftlich fundierte und politisch umsetzbare Wege für die Transformation zu einer nachhaltigen Ernährung, Land- und Forstwirtschaft. Die Organisation agiert unabhängig von wirtschaftlichen und parteipolitischen Interessen.



PDF-Download Pressemitteilung | Thinktank „Agora Agrar“ nimmt Arbeit auf

Pressekontakt: presse@agora-agrar.de
www.agora-agrar.de

Arbeiten
bei Agora Agrar

Das Team der Agora Agrar befindet sich im Aufbau. Wir suchen für unser vorerst 14-köpfiges Team motivierte Menschen, die die Transformation zu einer nachhaltigen Ernährung, Land- und Forstwirtschaft als Chance begreifen und Veränderungsprozesse aktiv gestalten möchten.

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